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Datensicherung & Backup für Unternehmen im Kreis Kleve

Planung, Einrichtung und Prüfung von Datensicherungslösungen für Server, NAS, Arbeitsplätze und Microsoft 365. Speicherorte, Sicherungsintervalle und Wiederherstellungsanforderungen werden passend zur vorhandenen IT-Infrastruktur festgelegt.

Unverbindlich und vor Ort – im gesamten Kreis Kleve

NAS und Backup-Server in einem Netzwerkschrank im Technikraum
Wiederherstellung vorab geplant
Speicherorte lokal, extern oder hybrid
Backup-Konzept als Dokument

Backup-Konzept

Was gesichert wird, wie oft und wie schnell es zurück sein muss.

Server, NAS und Arbeitsplätze

Sicherung von Servern, NAS-Systemen und Arbeitsplätzen.

Backup für Microsoft 365

E-Mail, SharePoint, OneDrive und Teams.

Verschlüsselte Zweitkopie

Außer Haus und verschlüsselt – Anbieter und Speicherort stimmen wir mit Ihnen ab.

Prüfung der Sicherungen

Sicherungen und Wiederherstellbarkeit werden nach Absprache geprüft.

Für Steuerkanzleien und Buchhaltung, Arztpraxen, Handwerk und Bau, Handel und Logistik.

Backup-Konzept

Ihr Backup-Konzept: 3-2-1, RTO und RPO

Bevor wir über Technik reden, stellen wir zwei Fragen. Wie lange darf Ihr Betrieb stillstehen, wenn der Server morgen früh nicht mehr hochfährt? Und wie viel Arbeit dürfen Sie im schlimmsten Fall noch einmal machen – eine Stunde, einen Tag, eine Woche?

Die erste Zahl nennt die Fachwelt RTO, die zweite RPO. Klingt sperrig, ist aber der ganze Kern: Aus diesen beiden Antworten ergibt sich, welche Technik Sie brauchen und was sie kostet. Nicht umgekehrt.

Ein Beispiel dazu. Ein Handwerksbetrieb, der abends Aufmaße und Angebote schreibt, verkraftet meist einen Tag Rückstand. Ein Einzelhändler mit Kassensystem verkraftet ihn nicht, weil jeder einzelne Bon fehlt. Beide brauchen eine Datensicherung – aber nicht dieselbe.

Danach klären wir, welche Daten überhaupt geschäftskritisch sind und wo sie liegen. Das ist selten nur der Server. Bei den meisten Betrieben, die zu uns kommen, sind es die Fachanwendung, die Buchhaltung, die Postfächer, ein NAS im Lager und mehrere Rechner, auf denen jemand Dateien lokal abgelegt hat.

Am Ende bekommen Sie das Backup-Konzept als Dokument: welche Systeme gesichert werden, wie oft, wohin, wie lange die Versionen aufbewahrt werden und wer im Ernstfall was tut. Dieses Papier ist mehr wert, als es aussieht. Es hilft im Ernstfall und bei jedem Anbieterwechsel.

Notizbuch mit Skizze des Sicherungskonzepts auf dem Schreibtisch – Planung der Datensicherung

Speicherorte

Lokal, Cloud oder hybrid

Die 3-2-1-Regel ist der einfachste Merksatz der Branche: drei Kopien Ihrer Daten, auf zwei verschiedenen Medien, davon eine außer Haus.

Warum außer Haus? Weil Feuer, Wasser und Diebstahl das Backup genauso treffen wie den Server, solange beides im selben Gebäude steht. In der Praxis kombinieren wir meistens beides. Die lokale Sicherung liegt bei Ihnen und ist schnell: Einzelne Dateien sind meist in Minuten zurück, ganze Systeme je nach Datenmenge in einigen Stunden. Die verschlüsselte Zweitkopie liegt außer Haus und ist die Rückfallebene, wenn vor Ort nichts mehr steht.

Lokale Sicherung Zweitkopie außer Haus
Wiederherstellung schnell, im eigenen Netz langsamer, abhängig von der Leitung
Schutz bei Feuer, Wasser, Diebstahl kein Schutz Schutz bei Schäden vor Ort
Laufende Kosten gering, dafür Hardware monatlich nach Datenmenge
Belastung der Internetleitung keine spürbar bei der ersten Sicherung
Monitor mit dem Sicherungsstatus für Microsoft 365: Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams getrennt gesichert – Backup für Microsoft 365

Microsoft 365

Microsoft 365 ist kein Backup

Das ist der Punkt, an dem wir am häufigsten widersprechen müssen.

Microsoft sorgt dafür, dass die Plattform läuft. Für Ihre Inhalte bleiben Sie zuständig; Microsoft nennt das geteilte Verantwortung. Eingebaut sind Papierkörbe und Aufbewahrungsregeln mit kurzen Fristen. Eine Datensicherung ist das nicht.

Im Alltag sieht das so aus: Ein Mitarbeiter geht, das Postfach wird gelöscht, drei Monate später sucht jemand eine Absprache darin. Oder eine Datei in SharePoint wird überschrieben und niemand merkt es rechtzeitig. Ist die Frist abgelaufen, sind die Daten weg. Deshalb sichern wir Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams getrennt.

Begriffe

Backup, Archiv und Synchronisation im Vergleich

Drei Begriffe, die im Alltag durcheinandergehen. Der Unterschied wird meistens dann teuer, wenn es zu spät ist.

Wozu es dient Typischer Irrtum
Backup Daten nach einem Verlust zurückholen „Wir sichern täglich“ – aber niemand hat je zurückgespielt
Archiv Belege unveränderbar über gesetzliche Fristen aufbewahren Das Backup übernimmt das schon
Synchronisation Dateien auf mehreren Geräten gleich halten OneDrive oder Dropbox sei ein Backup

Der häufigste Irrtum steht in der letzten Zeile. Synchronisierung spiegelt Ihre Ordner, mehr nicht. Löschen Sie eine Datei, wird das Löschen mitgespiegelt. Verschlüsselt Ransomware Ihre Ordner, wird die Verschlüsselung mitgespiegelt.

Wiederherstellung

Wiederherstellung planen statt hoffen

Fast jeder Betrieb, der zu uns kommt, hat ein Backup. Fast keiner hat es je zurückgespielt.

Genau das ist die Lücke, die im Ernstfall wehtut. Eine Sicherung, die jeden Morgen grün meldet, kann trotzdem unbrauchbar sein: weil die Datenbank während der Sicherung offen war, weil seit einem halben Jahr ein Laufwerk fehlt, oder weil niemand mehr das Passwort für die Backup-Software kennt.

Deshalb planen wir die Wiederherstellung mit Ihnen: welche Systeme zuerst zurück müssen, wohin zurückgesichert wird und wie ein Test aussehen kann. Ob und in welchen Abständen eine Testwiederherstellung erfolgt, legen wir gemeinsam fest.

Die Backup-Software richten wir so ein, dass Fehlermeldungen an eine zuständige Stelle gehen und nicht unbemerkt in einem Postfach liegen bleiben.

Unveränderbare Sicherungen gegen Ransomware

Moderne Erpressungssoftware sucht zuerst das Backup. Wer auch die Sicherung verschlüsselt bekommt, hat nichts mehr zu verhandeln.

Zwei Dinge helfen. Erstens eine Kopie, die sich für einen festgelegten Zeitraum nicht ändern und nicht löschen lässt, auch nicht von einem Administrator. Zweitens getrennte Zugangsdaten: Wer sich am Firmennetz anmeldet, kommt damit nicht an die Sicherung.

Backup-Appliance im Serverschrank mit Laptop beim Rücksicherungstest
Server und Sicherungs-NAS im selben Lagerraum – typisches Risiko bei der Datensicherung

Physische Risiken

Wenn das Backup neben dem Server steht

Wir bauen auch Alarmanlagen, Rauchmelder und Zutrittskontrollen. Deshalb schauen wir bei einem Backup-Termin immer auch in den Raum, in dem die Technik steht.

Was uns dort regelmäßig begegnet: das Sicherungs-NAS direkt neben dem Server, im selben Regal. Kein Rauchmelder an der Decke. Die Tür steht offen, weil sonst die Wärme nicht rauskommt. Und oft läuft eine Wasserleitung quer durch den Raum.

Gegen einen Festplattenausfall ist so ein Aufbau gerüstet. Gegen einen Rohrbruch am Wochenende nicht.

Ablauf

Ablauf, Betreuung und Kosten

Laptop und NAS bei der Einrichtung der Datensicherung
1

Bestandsaufnahme vor Ort

Wir sehen uns an, was Sie heute haben: Server, NAS, Arbeitsplätze, Microsoft 365, die Fachanwendung. Dabei fragen wir auch, was schon einmal schiefgegangen ist. Diese Antwort sagt meist mehr über den Bedarf als jede Datenmenge.

2

Konzept und Angebot

Sie erhalten das Backup-Konzept mit den festgelegten Zeiten, den Speicherorten und einem Preis, in dem nichts versteckt ist.

3

Einrichtung

Die Installation läuft im laufenden Betrieb. Die erste vollständige Sicherung legen wir auf den Feierabend oder das Wochenende, weil sie die Internetleitung am stärksten belastet.

4

Übergabe und Einweisung

Wir zeigen Ihnen die eingerichtete Sicherung und besprechen, wie eine Wiederherstellung abläuft. Eine Testwiederherstellung stimmen wir bei Bedarf mit Ihnen ab.

Betreuung & Kosten

Unterstützung, Preisfaktoren und Leistungsgrenzen im Detail.

Einmalige Einrichtung oder weitere Unterstützung

Sie können die Datensicherung einmalig einrichten lassen und danach selbst im Blick behalten. Das geht gut, wenn bei Ihnen jemand ist, der die Meldungen der Backup-Software wirklich liest und sich um Lizenzen und Speicherplatz kümmert.

Auf Wunsch unterstützen wir Sie auch danach: Wir prüfen die Sicherungen bei vereinbarten Terminen, passen das Konzept an, sobald Systeme dazukommen, und führen nach Absprache Testwiederherstellungen durch. Umfang und Abstände legen wir gemeinsam fest.

Wie viele Daten gesichert werden
Wie viele Systeme dazugehören: Server, NAS, Arbeitsplätze
Wie schnell es zurück sein muss und wie viel Rückstand erlaubt ist
Ob eine Zweitkopie außer Haus liegt
Wie viele Microsoft-365-Konten mitgesichert werden

Eine Sache sagen wir lieber vorher als hinterher: Es gibt Betriebe, bei denen eine kleine, saubere Lösung völlig reicht. Wenn das bei Ihnen so ist, hören Sie das von uns.

Daten von defekten oder formatierten Festplatten retten. Das ist Laborarbeit und ein eigener Beruf. Wenn Sie gerade in dieser Lage sind, schalten Sie das Gerät aus und rufen Sie an – wir sagen Ihnen, an wen Sie sich wenden.

Kontakt

Jetzt Backup-Check im Kreis Kleve anfragen

Wir sehen uns Ihre bestehende Datensicherung an und sagen Ihnen, wo sie im Ernstfall halten würde und wo nicht.

Rufen Sie an oder schreiben Sie kurz, womit Sie heute sichern. Wenn Sie gerade einen Ausfall haben, sagen Sie es bitte dazu.

Kranenburg · Kreis Kleve · Niederrhein

Einsatzgebiet: Kreis Kleve (Kleve, Goch, Emmerich am Rhein, Kalkar, Bedburg-Hau, Rees, Kevelaer, Geldern)

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Backup und Datensicherung

Antworten zu RAID, externen Festplatten, Microsoft 365, Wiederherstellung und Kosten.

Wir haben ein NAS mit RAID. Reicht das als Datensicherung?

Nein. RAID schützt vor dem Ausfall einer einzelnen Festplatte, sonst vor nichts. Wird eine Datei versehentlich gelöscht, überschrieben oder von Ransomware verschlüsselt, passiert das auf allen Platten gleichzeitig. Auch Diebstahl, Wasserschaden oder ein defektes Netzteil treffen das ganze Gerät. RAID sorgt dafür, dass Sie weiterarbeiten können. Ein Backup sorgt dafür, dass Sie Daten zurückbekommen. Das sind zwei verschiedene Aufgaben.

Für den Anfang ist das besser als nichts, für einen Betrieb reicht es meistens nicht. Das Problem ist nicht die Platte, sondern der Mensch: Jede Sicherung, die jemand von Hand anstoßen muss, wird irgendwann vergessen – erfahrungsgemäß genau in der Woche, in der etwas passiert. Dazu kommt: Steckt die Platte während eines Angriffs im Rechner, wird sie mitverschlüsselt. Sinnvoll ist eine automatische Sicherung, bei der niemand etwas tun muss, plus eine Kopie außer Haus.

Microsoft betreibt die Plattform und sorgt dafür, dass sie läuft. Für Ihre Inhalte bleiben Sie verantwortlich. Was eingebaut ist, sind Papierkörbe und Aufbewahrungsregeln mit kurzen Fristen, kein Backup im eigentlichen Sinn. Ein Postfach, das nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters gelöscht wurde, ein überschriebener SharePoint-Ordner oder ein verschlüsseltes OneDrive sind nach Ablauf dieser Fristen nicht mehr zu holen. Gesichert werden sollten Exchange Online, SharePoint, OneDrive und Teams.

Immutable heißt unveränderbar: Die Sicherung lässt sich für einen festgelegten Zeitraum nicht ändern und nicht löschen, auch nicht von jemandem mit Administratorrechten. Das ist wichtig, weil Erpressungssoftware häufig gezielt das Backup angreift. Ein Restore-Test zeigt, ob sich aus der Sicherung tatsächlich Daten oder Systeme zurückholen lassen. Welche Nachweise eine Versicherung konkret verlangt, klären Sie bitte direkt mit Ihrem Versicherer.

Das hängt an einer einzigen Frage: Wie viele Stunden Arbeit können Sie im Ernstfall verkraften, noch einmal zu machen? Für die meisten Betriebe ist eine tägliche automatische Sicherung das Minimum. Ein Kassensystem, eine Auftragsdatenbank oder eine Konstruktionsabteilung braucht deutlich kürzere Abstände, weil dort schon ein halber Tag Rückstand Geld kostet. Wer diese Zahl nicht kennt, kauft am Ende entweder zu viel Technik oder zu wenig.

Den Preis bestimmen fünf Größen: die Datenmenge, die Zahl der Systeme, wie schnell alles wieder laufen muss, ob eine Kopie außer Haus liegt und wie viele Microsoft-365-Konten dazukommen. Deshalb nennen wir keine Pauschale, bevor wir diese Punkte kennen. Der Aufwand für das Konzept und die Einrichtung fällt einmal an, danach kommen laufende Kosten für Speicher und Lizenzen dazu.

Weiterführende Leistungen

Weiterführende Leistungen

IT-Sicherheit & Cybersecurity

Schutz vor Angriffen, bevor das Backup gebraucht wird.

Server & IT-Infrastruktur

Stabile Grundlage für Sicherung und Wiederherstellung.

Microsoft 365 & Cloud

Einrichtung, Rechte und laufende Betreuung.

Zutrittskontrolle

Wer den Serverraum betreten darf.